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| copyright by Lars Freese |
| 2005 |
| 800 x 600 Pixel |
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Müritz --- Flora & Fauna
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| Mecklenburg war ursprünglich von einer geschlossenen Walddecke überzogen. Mit der Besiedlung griff der Mensch nachhaltig in die bis dahin unberührte Natur ein. Die Gewinnung von Acker- und Siedlungsflächen, sowie die Nutzung des Holzes als Bau- und Brennmaterial führte zur massiven Abholzung der ehemals riesigen Birken-, Kiefer-, Buchen- und Eichenbestände. Trotz ausgedehnter landwirtschaftlich genutzter Flächen sind Teile des Mecklenburger "Urwaldes" noch heute zu erkennen, wie z.B. der 200 Jahre alte Buchenwald bei Serrahn, der zum Müritznationalpark gehört. |
| Die insgesamt dünne Besiedlung Mecklenburgs ließ der Tier- und Pflanzenwelt größere natürliche Lebensräume, wodurch sich eine besonders umfangreiche Artenvielfalt erhalten konnte. Man findet z.B. im Müritznationalpark 8 Fledermaus-arten, 282 Vogelarten, 7 Kriechtier und 11 Lurchenarten sowie 44 Libellen-, fast 900 Schmetterlings-, 3000 Käfer- und 400 Spinnenarten. |
| An der Müritz ist der Vogelreichtum besonders auffällig. Schwäne, Möwen, Fluss-seeschwalben, Kormorane, Graureiher, Haubentaucher und viele andere Arten machen das Seengebiet zu einem wahren Vogelparadies. |
| Eine besondere Freude ist die wachsende Zahl der Fischadler und die deutschlandweit größte Population der Seeadler, die über der Müritz kreisend, oftmals beobachtet werden können. |
| Um diese reichhaltige Natur auch für zukünftige Generationen zu bewahren, verfügt Mecklenburg über 3 Nationalparke, 5 Naturparks, 3 Biosphärenreservate, rund 400 Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete sowie 136 FFH-Gebiete. (Flora-Fauna-Habitat) |
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