Winterberg: Wintersport- und Kurort

Die Kleinstadt Winterberg befindet sich in Nordrhein-Westfalen im Nordosten des Rothaargebirges. Sie ist sowohl bei Freizeit- als auch Profisportlern für ihre Wintersportgebiete bekannt. Sie war bereits mehrfach offizieller Austragungsort internationaler Wettkämpfe. Doch die Kleinstadt Winterberg ist viel mehr als nur ein Wintersportort mit tollen Pisten. Der idyllische Ort Winterberg im Mittelgebirge ist ein offizieller heilklimatischer Kurort. Die Gebirgsregion Winterberg und Umgebung gilt als eine der besten Erholungslandschaften im Hoch-Sauerland. Außerhalb der Wintersaison entpuppt sich Winterberg zudem als regelrechtes Paradies für Mountainbiker. Die umliegenden Berge eignen sich ideal zum Wandern, Radfahren und Erkunden der Natur.

Außerdem gibt es in und um Winterberg auch viele sehenswerte Naturdenkmäler. Eins davon ist zum Beispiel die etwa vier Kilometer nordöstlich gelegene Ruhrquelle, die sich ideal als Ziel für eine Kurzwanderung eignet. Speziell die zahlreichen denkmalgeschützten Bauwerke verleihen der Kleinstadt Winterberg ihren einzigartigen typischen Charakter. Darunter befinden sich Dutzende Gebäude im Fachwerkstil sowie Kirchen und Kapellen. Unter anderem in der Altstadt können einige von ihnen bewundert werden. Besonders schöne Exemplare sind beispielsweise die katholische Pfarrkirche St. Lambertus am Lambertusplatz oder die St.-Laurentius-Kirche in der Neuastenberger Straße. Neben den Sakralbauten gibt es in der Kleinstadt Winterberg auch viele denkmalgeschützte unterirdische sowie überirdische Bodendenkmäler und bauliche Anlagen.

Kleinstädte in Mecklenburg-Vorpommern

Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern im Nordosten Deutschlands ist bei vielen wegen seiner natürlichen Ursprünglichkeit beliebt. Dort befinden sich einige der attraktivsten Reiseziele des norddeutschen Ostsee-Raumes. Neben den großen Hansestädten Rostock, Stralsund, Greifswald, Wismar und Schwerin gelten auch diese beiden Städte nahe der Mecklenburgischen Seenplatte und der Küste als ideale Erholungsorte:

Kühlungsborn

Eine kleine Küstenstadt mit einem sehr besonderen Flair ist Kühlungsborn. Es befindet sich im Landkreis Rostock direkt an der Ostseeküste. Das idyllische Ostseebad mit seinem mehr als sechs Kilometer langen Sandstrand ist weltbekannt. Allein die Standpromenade mit ihren herrschaftlichen Gebäuden und den Grünanlagen ist etwa halb so lang. Nach Kühlungsborn zieht es Kurgäste und Sommerurlauber alle Art. Und für Camper gibt es sogar einen Campingpark in Strandnähe. Zudem bietet Kühlungsborn neben den perfekten Badebedingungen auch viele weitere Möglichkeiten zu vergnüglichen und regenerativen Freizeitbeschäftigungen: Wellness, wandern oder einkaufen. Ein weiteres Highlight ist der Kletterpark Kühlungsborn, der sich kaum hundert Meter vom Strand entfernt befindet. Zudem gibt es auch ein breitgefächertes Kulturangebot.

Röbel/Müritz

Die Kleinstadt Röbel/Müritz befindet sich im Südwesten Mecklenburg-Vorpommerns in idealer Lage am Westufer eines gigantischen Sees, der Teil des Mecklenburger Großseelandes ist: die Müritz. Müritz ist mit mehr als 112 Quadratkilometern Fläche der größte rein deutsche Binnensee. Und Röbel liegt am Ende des Zipfels einer ganz eigenen Bucht. Die Kleinstadt Röbel/Müritz ist ein staatlich anerkanntes Erholungsgebiet. Die urschöne Umgebung des Sees hat eine ausgesprochen einzigartige Flora und Fauna. Am Ostufer befindet sich der große geschützte Müritz-Nationalpark mit einem Natur- und Landschaftsschutzgebiet. Die Uferregion im Westen, in der auch Röbel liegt, zeichnet sich durch eine teils hügelige Landschaft mit saftigen Wiesen und kleinen Wäldern aus.

Hallstatt – Traum in den Bergen

Hallstatt ist ein Traum von einer Ortschaft im Herzen Österreichs. Die kleine Gemeinde befindet sich im Bundesland Oberösterreich und ist Teil einer der bedeutendsten UNESCO-Welterbestätten Österreichs. Hallstatt liegt direkt am Ufer des Hallstätter Sees. Dieser mehr als 8,5 Quadratkilometer große Bergsee befindet sich im Schoß des gigantischen Dachsteinmassivs. Der Ort ist ausgesprochen pittoresk. Die Häuser Hallstatts drängen sich dicht an dicht auf einer schmalen Ebene zwischen dem See und dem Fuß der Berge. Die Gebäude sind umrundet von den Berghängen des Hohen Sieg und des Hirlatz. Die Gebäude und kleinen Gassen Hallstatts stammen teilweise aus dem 16. Jahrhundert.

In Hallstatt selbst gibt es zahlreiche Hotels und kleine Attraktionen wie Museen, Denkmäler, Läden und Cafés. Mit der Seilbahn kann man das Innere eines ehemaligen Salzbergwerks erkunden, in dem sich auch ein unterirdischer Salzsee befindet. Zudem gibt es zwei Aussichtsplattformen, von der aus man den atemberaubend schönen Ausblick über den Hallstätter See genießen kann. Eine ist rund um die Uhr geöffnet, während die andere nur zeitweise zugänglich ist. Ungefähr einen Kilometer westlich befindet sich die Schlucht namens Echerntal – ein Ort zum Verweilen. Einen Fußmarsch noch etwas weiter westlich kann man den unbeschreiblich schönen Waldbachstrub-Wasserfall besuchen.

Geheimtipp: Tossa de Mar – Juwel der Costa Brava

Die Großstädte Europas sind weltbekannt. Wohl jeder hat einmal von Städten wie Madrid, Paris, Mailand oder Rom gehört. Schließlich gehören sie zu den angesagtesten Reisezielen der Backpacker und Touristen. Aber daneben gibt auch zahlreiche Kleinstädte, die zwar weniger populär sind, aber über einen ganz eigenen Charme verfügen.

Tossa de Mar – Spanien

Tossa de Mar ist ein kleines Juwel unter den Städten der spanischen Mittelmeerregion und der Costa Brava. Tossa befindet sich in der Provinz Girona im Nordosten Spaniens nahe der Grenze zu Frankreich. Die kleine Küstenstadt liegt direkt am Meer, geschützt zwischen steil abfallenden Felsklippen. Zu den Highlights von Tossa zählen die sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Gemäuer der Stadtfestung und vieler weiterer Wohngebäude. Die Stadtmauern sind noch voll intakt. Zudem verfügt Tossa über traumhaft schöne Sandstrände mit sichelförmigen Badebuchten.

Doch die Kleinstadt Tossa de Mar hat noch mehr zu bieten. In Tossa hat man die Wahl aus Dutzenden Restaurants und Cafés und bei einer Wanderung in der idyllischen Umgebung gibt es vielerlei Gelegenheiten, den atemberaubend schönen Ausblick auf die malerische Kulisse der Stadt zu genießen. Obwohl Tossa de Mar keine unbekannte Stadt ist und auch von vielen Touristen frequentiert wird, sollte man sich nicht scheuen, sie zu besuchen und sich eine Portion der unvergleichlichen Urlaubsromantik abzuholen.

Deutsche Kleinstädte mit Welterbestätten

Innerhalb Deutschlands gibt es vielerorts alte Denkmäler, Bauwerke sowie Naturregionen und Sehenswürdigkeiten, die auch von der UNESCO-Organisation der Vereinten Nationen als schützenswert angesehen werden. Einige davon befindet sich nahe der folgenden Kleinstädte:

Füssen

Die Kleinstadt Füssen liegt im Südwesten Bayerns in unmittelbarer Nähe zur österreichischen Grenze. Allein schon wegen der atemberaubenden Landschaft der Region im Ostallgäu ist die Stadt immer einen Besuch wert. Und nicht ohne Grund wird das von Urlaubern viel bereiste Fernstraßennetz, das durch das Gebiet führt, als Romantische Straße betitelt. Füssen selbst liegt außerdem an der alten Römerstraße Via Claudia Augusta, über die die Römer aus Norditalien nach Deutschland kamen. Die Region um Füssen nennt sich Königswinkel. Und es wurde bereits mehrfach beantragt, einige darin befindliche Schlösser und Burgen wie beispielsweise das weltberühmte Schloss Neuschwanstein in das UNESCO-Welterbe aufzunehmen. Doch leider blieb dies bis heute vergebens.

Bad Ems

Die Kleinstadt Bad Ems im Nordosten der Rheinland-Pfalz gehört zu den meist bedeutenden und größten Kurstätten Europas. Deshalb wurde sie auch zusammen mit Baden-Baden und Bad Kissingen in das UNESCO-Welterbe aufgenommen. Zudem wurde die Stadt Bad Ems offiziell als Heilkurort anerkannt. Schon die alten Römer wussten um die heilsamen Wirkungen der natürlichen Quellen und errichteten dort erste Bäder. Und die Spuren ihres Wirkens sind in Bad Ems auch heute noch immer sichtbar.

Lübbenau

Lübbenau liegt im Bundesland Brandenburg etwa 80 Kilometer südöstlich der deutschen Hauptstadt Berlin. Die Kleinstadt Lübbenau befindet sich inmitten des Biosphärenreservat Spreewald. Und dieses wurde als Weltnaturerbe unter die Schirmherrschaft der UNESCO gestellt. Von Einheimischen wird Lübbenau wegen ihres markanten Stadttores auch gern als das Tor zum Spreewald bezeichnet. Die unzähligen und endlos langen Wasserstraßen, die sich durch die Spreewaldregion ziehen, sind ebenso berühmt wie die köstlichen eingelegten Spreewald-Gurken. Naturliebhaber und Kanufahrer kommen in Lübbenau garantiert auf ihre Kosten, denn die Bootsfahrt gilt im Spreewald als die beste Fortbewegungsart.

Fünf malerische deutsche Kleinstädte

Jährlich zieht es Millionen Reisende in die verschiedensten Regionen Deutschlands. Neben den Großstädten wie Hamburg, Berlin oder München gehören auch einige weniger bekannte Kleinstädte zu den Hauptzielen der internationalen Städtereisenden. Dies ist eine Auswahl der schönsten deutschen Kleinstädte:

Rothenburg ob der Tauber

Die mittelfränkische Stadt Rothenburg liegt im Westen Bayerns an der Grenze zu Baden-Württemberg. Sie zählt zu den Städten Deutschlands, in denen es gelungen ist, den ursprünglichen Charakter trotz der baulichen Veränderungen, die im Laufe der Jahrhunderte geschahen, weitestgehend zu erhalten. Eine der Hauptattraktionen ist die pittoreske Altstadt mit den Fachwerkhäusern und ihrem mittelalterlichen Ambiente. Zudem sind auch noch große Teile der Stadtmauern samt Toren und Wachtürmen vorhanden.

Rüdesheim am Rhein

Die Stadt Rüdesheim am Rhein befindet sich in Hessen. Rüdesheim ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und bekannt für ihre vielen altertümlichen Bauwerke und Denkmäler. Als besonders sehenswert gilt die Ruine der Burg Ehrenfels, die in einer einzigartigen Lage in unmittelbarer Ufernähe liegt. Aufgrund der besonderen Lage inmitten des deutschen Rheintals zieht es speziell die Weinliebhaber nach Rüdesheim. Ein Geheimtipp für Besucher der Weinstadt ist die mittelalterliche Brömserburg, die auch das örtliche Weinmuseum beherbergt.

Meersburg

Meersburg befindet sich im Südwesten Baden-Württembergs am Nordufer vom Bodensee. Teile der namensgebenden Burgfestung liegen etwa hundertfünfzig Meter vom Ufer entfernt und sind in jedem Fall einen Besuch wert. Heute ist Burg Meersburg ein mittelalterliches Burgmuseum. Außerdem beherbergt sie in den Gemäuern ihres Barocksaals ein gemütliches Café. Eine weitere historische Sehenswürdigkeit ist die Altstadt von Meersburg – ein verträumter Ort zum Spazierengehen und Verweilen.

Mölln

Mölln liegt im Südosten Schleswig-Holsteins in der Nähe des Elbe-Lübeck-Kanals. Ihr berühmtester Bürger war der sagenumwobene Till Eulenspiegel. Die Kleinstadt befindet sich in einer Umgebung aus Flüssen, klaren Seen und Wäldern. Sie gilt zudem nicht allein wegen ihrer Nähe zur Natur als ausgesprochen idyllisch. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Altstadt, in der sich auch die St.-Nicolai-Kirche und das gotische Rathaus befinden sowie der gepflegte Kurpark Mölln mit seiner Liegewiese und dem Spielplatz.

Worpswede

Die niedersächsische Gemeinde Worpswede befindet sich etwa 30 Kilometer nordöstlich von Bremen. Das verschlafene Örtchen ist vor allem dafür bekannt, dass sich dort einige der angesehensten Künstler des Jugendstils, des Impressionismus sowie des Expressionismus niederließen. Maler und Malerinnen wie Paula Modersohn-Becker sowie Fritz Mackensen und Heinrich Vogeler lebten und arbeiteten dort. Aber auch der berühmte Dichter Rainer Maria Rilke schwärmte von der Schönheit der ländlichen Moorlandschaft.

Der Reiz kleiner Städte

Viele Menschen finden es reizvoller, in Kleinstädten zu leben als in Dörfern oder Großstädten. Die allgemeinen Gründe dafür liegen auf der Hand. In kleinen Städten gibt es generell mehr Unternehmungsmöglichkeiten als in Dörfern und gleichzeitig hat auch eine moderate Bevölkerungsdichte immer mehrere Vorteile. Selbstverständlich ist nicht jede Kleinstadt automatisch attraktiv, nur weil sie aufgrund ihrer geringen Einwohnerzahl per Definition als solche bezeichnet werden darf. Denn in der Regel sind es mehrere Faktoren, die Menschen dazu bringen, sich für ein Leben in einer Kleinstadt zu entscheiden.

Geografische Lage

Der Charakter einer jeden Stadt wird für einen Großteil durch ihre geografische Lage geprägt. Die schönsten deutschen Kleinstädte liegen beispielsweise in guter Entfernung zu den dichter besiedelten Ballungszentren. Sie befinden sich oft in recht begrünten Zonen zwischen den ländlichen Regionen und bieten Anbindung und Nähe zu anderen schönen Orten. Nicht selten gibt es auch unmittelbare Berührungspunkte zur Natur und Naherholungsgebieten. Mancherorts sind die landschaftlichen Umgebungen der Kleinstädte sogar ausgesprochen idyllisch. Ein weiterer häufiger Grund, weshalb Menschen bestimmte Kleinstädte bevorzugen, ist das dort vorherrschende angenehme Klima. Bei ländlichen Kleinstädten kommt die höhere Luftqualität hinzu.

Sicherheit und Wohnqualität

Der Sicherheitsfaktor ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt. Diesbezüglich sind separate Kleinstädte den Großstädten und ihren Vorstadtregionen klar überlegen. In Kleinstädten ist die Kriminalitätsrate durchschnittlich niedriger. Und Kleinstädte sind aufgrund ihrer relativ niedrigen Einwohnerzahlen im Bereich zwischen 5.000 und 20.000 gewissermaßen wie etwas größere Dörfer. Und im Durchschnitt sind die Wohnräume in Kleinstädten auch großzügiger und bezahlbarer als in Großstädten. Zwar kennt nicht jeder jeden, aber eine Sozialisierung ist dort leichter möglich als in den anonymeren Großstädten. Diesbezüglich sind Kleinstädte auch eindeutig die besseren Orte, um Kinder großzuziehen. Deshalb fällt die zweite Wahl vieler junger Familien auch auf das Leben in der Kleinstadt, wenn es keine vernünftige Möglichkeit gibt, den Sprösslingen stattdessen ein besseres, wohlbehütetes Leben auf dem Lande zu ermöglichen.

Wirtschaft und Bildung

Wirtschaftsstarke Kleinstädte haben im Vergleich zu Großstädten oder Dörfern einige Vorzüge. In vielen Kleinstädten ist das Beschäftigungsangebot größer und vielfältiger als in den umliegenden Dörfern. Kleinstädte sind auch gute Orte für die Grundsteinlegung einer Karriere. Daneben ist das Angebot an Bildungsmöglichkeiten in Kleinstädten auch ein gutes Argument. Es gibt mehr Schulen für Kinder und häufiger auch kleine Akademien für junge Erwachsene. Außerdem stehen meist auch mehr Kitas und Kindergärten zur Verfügung. Ein weiterer Punkt ist die Versorgung. Mit der Ausweitung der Wirtschaftsstruktur steigt häufig auch das Repertoire an Einkaufsmöglichkeiten.

Kultur- und Freizeitangebot

Für viele Menschen sind das größere und vielfältigere Kulturangebot sowie die umfangreichen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung wichtig. Erwiesenermaßen gibt es in Kleinstädten häufig mehr als ein Kino oder Theater. Und für gewöhnlich sind auch mehrere Gelegenheiten vorhanden, schwimmen zu gehen, entweder im Schwimmbad vor Ort oder einem See in der näheren Umgebung. Eine weitere Qualität vieler Kleinstädte, die auch mit der Nähe zur Natur einhergeht, ist die Möglichkeit, die Umgebung für Sport- und Wellness-Aktivitäten nutzen zu können. Viele Bewohner können in unmittelbarer Nähe ihrer Städte Fahrrad fahren oder wandern. Darüber hinaus herrschen in Kleinstädten, sofern eigene Gärten vorhanden sind, auch bessere Bedingungen für eine artgerechte Tierhaltung.